Klausurtagung der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion traf sich zu einer Klausurtagung in Golfpark, um sich mit Verantwortlichen aus Kultur und Tourismus über das UNESCO-Weltkulturerbe in Dessau und Wörlitz zu informieren.

Frau Elke Witt, Geschäftsführerin der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V., gab  einen Überblick über Marketingmaßnahmen der Region um diesen kulturellen Schatz mit 3 Weltkulturerbestätten auch über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Der stellvertretende Leiter der Kulturstiftung Wörlitz, Dr. Wolfgang  Savelsberg, schilderte eindrucksvoll die Vorbereitungen für die bevorstehende Saison, in der man eine erneute Steigerung der Besuchszahlen erwarte. Der Beigeordnete für Kultur und Wirtschaft der Stadt Dessau, Dr. Robert Reck, rundete durch seinen Beitrag das gute Zusammenspiel der Verantwortlichen in der Region ab.

Die Vorsitzende der Landesgruppe, Heike Brehmer, die gleichzeitig auch die Vorsitzende des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag ist, zeigte sich - wie auch die übrigen Abgeordneten -beeindruckt von der Entwicklung dieser Region. „Wir können stolz sein einen solchen kulturellen Schatz in unserem Land Sachsen-Anhalt zu haben, der in diesem Jahr durch das Lutherjubiläum hunderttausende Menschen in unsere Region bringt.“ Der Abend wurde abgerundet durch ein gemeinsames Gespräch mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, an dem auch die neu    nominierten Direktkandidaten für die Wahl zum Deutschen Bundestag teilnahmen.  

Am zweiten Tag der Klausurtagung informierte sich die Landesgruppe dann bei der Tourist-Info in Wittenberg im Einzelnen über den aktuellen Stand der Vorbereitungen der Lutherfeierlichkeiten. Mit dem evangelischen Kirchentag Ende Mai wird es die größte touristische und damit auch logistische Herausforderung für Wittenberg in der Geschichte geben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wie Kristin Ruske, Leiterin der Tourist-Info in Wittenberg informierte. Beim Empfang der Landesgruppe durch Oberbürgermeister Torsten Zugehör im Rathaus stellte dieser auch auf die Anstrengungen der Stadt auf die „Nach-Lutherzeit“ ab. Man habe die einmalige Chance durch das 500 jährige Reformationsjubiläum, das die Augen nicht nur der Protestanten in der Welt durch Film, Funk und Fernsehen und die Printmedien auf die Stadt gerichtet sind.

„Stadt, Land, die evangelische Kirche und die millionenstarke Unterstützung vom Bund haben gemeinsam viele Investitionen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt, die den Besuchern Lust auf mehr machen sollen, noch einmal wiederzukommen,“ zeigte sich auch der Wittenberger CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold zufrieden. Er hatte als Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag auch für die Weichenstellung zahlreicher Investition gesorgt.
Letztlich galt der Dank der Abgeordneten und der städtischen Offiziellen den vielen Ehrenamtlichen von THW, Feuerwehren und viele anderen, ohne deren Begeisterung und Hilfe solche Großereignisse nicht zu stemmen wären.